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Stellungnahme zum Wachstumsgesetz

27.11.2009
I. Allgemeine Erwägungen
Der Familienbund der Katholiken begrüßt das Anliegen des Entwurfs, angesichts derschwer wiegenden Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise neue Impulse für einenstabilen wirtschaftlichen Aufschwung zu setzen undbei den Familien als dengrundlegenden Leistungsträgern unserer Gesellschaftmaßgeblich anzuknüpfen.

 

Familien tragen durch ihr Konsumverhalten entscheidend zur Sicherung dervolkswirtschaftlichen Grundlagen bei. Familien kommt daher eine Schlüsselrolle bei derBewältigung der gegenwärtigen Krise zu. In Übereinstimmung mit der Intention desEntwurfs, durch die gezielte Stärkung der Kaufkraftvon Familien neue Nachfrageimpulseauszulösen, unterstützt der Familienbund die angestrebte steuerliche Entlastung vonFamilien und die daraus abgeleitete Erhöhung des Kindergeldes als wichtigen Schritt indie richtige Richtung. Allerdings können die Maßnahmen nur dann die gewünschtenvolkswirtschaftlichen Effekte entfalten, wenn sie insgesamt zu einer deutlichen undnachhaltigen Verbesserung der finanziellen Situation von Familien führen. In diesemZusammenhang ist auch auf die soziale Ausgewogenheit der Maßnahmen zu achten.Gerade die besonders „konsumintensiven“ unteren undmittleren Einkommensbereichedürfen bei den Verbesserungen nicht nachstehen. Insoweit sieht der FamilienbundAusbaubedarf im vorliegenden Gesetzesentwurf.

 

 

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