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Familienbund der Katholiken begrüßt Wahlaussagen

29.06.2017

Familienbund der Katholiken begrüßt Wahlaussagen zur steuerlichen Entlastung von Familien - Eltern benötigen auch finanzielle Unterstützung

 

Der Familienbund der Katholkiken im Bistum Trier begrüßt Überlegungen innerhalb der CU-Bundespartei, in der kommenden Legislaturperiode den Kinderfreibetrag auf das Niveau des Steuerfreibetrages für Erwachsene anzuheben und gleichzeitig das Kindergeld zu erhöhen.

 

Damit würde den Familien endlich strukturell und nachhaltig geholfen, so die Vorsitzende des Familienbundes Hildegard Weber. Kindergeld und Kinderfreibetrag sind hochwirksame Instrumente zur Vermeidung von Familienarmut. Die Anhebung des Kinderfreibetrages auf das Niveau der Erwachsenen (8.820,00 Euro) und eine entsprechende Erhöhung des Kindergeldes (+ 20,00 Euro) wären wesentliche Schritte hin zu einem fairen Familienlastenausgleich und entsprechen einer langjährigen Forderung des Familienbundes, die bereits vor mehr als zehn Jahren in der "agenda familie" - der familienpolitischen Gesamtkonzeption des Familienbundes - eben diese Änderung als Grundlage für ein familiengerechtes Steuersystem angemahnt hatte.

 

Familien benötigen verschiedenartige Unterstützungsleistungen, so die Vorsitzende Hildegard Weber heute in Trier. Neben Investitionen in die Infrastruktur der Betreuung benötigten insbesondere junge Eltern auch eine finanzielle Unterstützung zur Bewältigung des Alltags. Insoweit unterstützt der katholische Familienverband auch die Ankündigung für junge Familien ein Baukindergeld einführen zu wollen, dass die Finazierung eines Eigenheimes für Familien mit Kindern erleichtern soll.

 

Wichtig sei jedoch, so Hildegard Weber anschließend, dass die Familien nicht enttäuscht werden und die guten Überlegungen nun auch ins CDU-Wahlprogramm und bei Übernahme von Regierrungsverantwortung anschließend auch in Regierungshandeln umgesetzt würden.